Diese Forschungsarbeit zielt darauf ab, die Beziehungen zwischen der Türkei und der Schweiz in den Jahren 1945-1960 zu untersuchen. Dieser Zeitraum umfasst eine Zeit, in der sich die internationalen Beziehungen schnell veränderten und transformierten.
Während dieser Periode entwickelten die Türkei und die Schweiz eine bilaterale Beziehung, die auf verschiedenen Ebenen stattfand. Politische, wirtschaftliche und kulturelle Aspekte spielten eine wichtige Rolle in den Beziehungen zwischen beiden Ländern.
Auf politischer Ebene wurden diplomatische Kontakte zwischen der Türkei und der Schweiz intensiviert. Es fanden regelmäßige Konsultationen und Gespräche statt, um gemeinsame Interessen zu diskutieren und den Austausch auf politischer Ebene zu fördern.
In wirtschaftlicher Hinsicht wurde der Handel zwischen der Türkei und der Schweiz in dieser Zeit weiterentwickelt. Es entstanden Geschäftsbeziehungen und Investitionen auf verschiedenen Sektoren, wie beispielsweise im Bereich der Landwirtschaft, der Textilindustrie und des Bankwesens. Der bilaterale Handel wurde durch den Austausch von Waren und Dienstleistungen gestärkt.
Darüber hinaus fanden kulturelle Austausche zwischen beiden Ländern statt. Künstlerische und akademische Delegationen besuchten sich gegenseitig, um das Verständnis und die Zusammenarbeit in den Bereichen Kunst, Bildung und Kultur zu fördern.
Diese Untersuchung bietet eine detaillierte Analyse der Beziehungen zwischen der Türkei und der Schweiz in den Jahren 1945-1960. Sie beleuchtet die verschiedenen Aspekte dieser bilateralen Beziehung und trägt zum besseren Verständnis der historischen Entwicklung der Beziehungen zwischen beiden Ländern bei.
Hier ist der Link zur Forschungsarbeit: https://dspace.ankara.edu.tr/xmlui/handle/20.500.12575/73184
Die Türkei und die Schweiz haben kürzlich ein bedeutsames Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung unterzeichnet. Das Abkommen, das den Titel „TÜRKİYE CUMHURİYETİ İLE İSVİÇRE KONFEDERASYONU ARASINDA GELİR ÜZERİNDEN ALINAN VERGİLERDE ÇİFTE VERGİLENDİRMEYİ ÖNLEME ANLAŞMASI“ trägt, markiert einen wichtigen Meilenstein in den bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Die Türkische Republik und die Schweizerische Eidgenossenschaft haben eine Vereinbarung zur Vermeidung der Doppelbesteuerung von Einkommen abgeschlossen. Diese bilateralen Steuerabkommen spielen eine wichtige Rolle bei der Förderung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern und bei der Schaffung eines stabilen und transparenten steuerlichen Umfelds für Unternehmen und Einzelpersonen.
Das Hauptziel des Abkommens besteht darin, sicherzustellen, dass Personen oder Unternehmen, die sowohl in der Türkei als auch in der Schweiz Einkommen erzielen, nicht doppelt besteuert werden. Doppelbesteuerung kann auftreten, wenn zwei Länder das Recht haben, das Einkommen einer Person oder eines Unternehmens zu besteuern, was zu einer unangemessenen Belastung führen kann.
Durch das Abkommen werden Mechanismen festgelegt, um die Doppelbesteuerung zu verhindern und die steuerliche Transparenz zwischen den beiden Ländern zu gewährleisten. Es regelt die Besteuerungsrechte für verschiedene Einkommensarten wie Gewinne aus unternehmerischen Tätigkeiten, Einkünfte aus unbeweglichem Vermögen, Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren.
Darüber hinaus beinhaltet das Abkommen Regelungen zur Beilegung von Streitigkeiten und zur Zusammenarbeit zwischen den Steuerbehörden beider Länder. Es schafft klare Verfahren für den Austausch von Informationen und die Vermeidung von Steuerhinterziehung und unerlaubter Steuervermeidung.
Diese Vereinbarung zur Vermeidung der Doppelbesteuerung stärkt das Vertrauen von Unternehmen und Einzelpersonen und fördert den bilateralen Handel sowie Investitionen zwischen der Türkei und der Schweiz. Sie schafft ein stabiles und vorhersehbares steuerliches Umfeld und erleichtert die Geschäftstätigkeit und den Austausch von Fachkräften.
Insgesamt unterstreicht das Abkommen das Bekenntnis beider Länder zur Zusammenarbeit und zur Förderung einer gesunden und transparenten Besteuerung. Es trägt zur Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen bei und unterstützt Unternehmen dabei, von den Chancen und Vorteilen zu profitieren, die sich aus dem Handel und den Investitionen zwischen der Türkei und der Schweiz ergeben. Mehr info hier:
In den letzten Jahren haben die Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und der Türkei an Dynamik gewonnen. Der Handel zwischen den beiden Ländern stellt eine wichtige Quelle für beide Seiten dar. Das Handelsvolumen zwischen der Schweiz und der Türkei ist in den letzten Jahren stetig angestiegen.
Die Exporte der Schweiz in die Türkei nehmen weiterhin zu. Im Jahr 2022 erreichten die Exporte der Schweiz in die Türkei 4,8 Milliarden US-Dollar. Die Schweiz importiert verschiedene Produkte aus der Türkei. Die Exporte der Türkei in die Schweiz beliefen sich im Jahr 2022 auf 2,6 Milliarden US-Dollar.
Das Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern ist dank der unterzeichneten Freihandelsabkommen in den letzten Jahren gestiegen. Das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und der Türkei hat zu einer weiteren Steigerung des Handels zwischen den beiden Ländern geführt. Im Rahmen des Abkommens wurden Zollschranken abgebaut und der Handel erleichtert.
Die Schweiz erkennt das wirtschaftliche Potenzial der Türkei an und investiert in türkische Unternehmen. Schweizer Unternehmen sind in vielen Branchen in der Türkei aktiv, darunter Lebensmittel, Textil, Chemie, Pharma und Energie.
Auch türkische Unternehmen sind in der Schweiz tätig. Die Schwerpunkte der Investitionen von der Türkei in die Schweiz liegen in den Bereichen Finanzen, Einzelhandel, Immobilien und Tourismus.
Die Entwicklung der Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und der Türkei trägt zur Stärkung der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern bei. Die Zunahme des Handelsvolumens führt zu einem Anstieg des Tourismus, kulturellen Austauschs und wissenschaftlichen Kooperationen zwischen den beiden Ländern.